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Aquascaping – gestalten Sie herrliche Landschaften in Ihrem Aquarium

Aquascaping – gestalten Sie herrliche Landschaften in Ihrem Aquarium

Wenn von Aquascaping die Rede ist, geht es um die naturnahe und vielseitige Gestaltung des Aquariums. Der heutige Markt bietet schier unendliche Möglichkeiten, um das Aquarium – egal ob für Fische, Schnecken oder Garnelen – nach den eigenen Wünsch zu formen. Viele Aquascaper greifen dabei zu sehr natürlichen Landschaften, die an den natürlichen Lebensraum der Tiere angepasst sind. Aber auch farbenfrohe Aquascaping Landschaften mit bunten Dekorationsgegenständen und Wurzeln sind natürlich möglich. Welche Möglichkeiten Ihnen das Aquascaping bietet, wo die Unterschiede zwischen Low-Tech Aquascaping und High-Tech Aquascaping liegen und wie Sie die modernen Formen des Aquascapings auch in Ihr Aquarium einbringen können, möchten wir Ihnen in diesem Beitrag genauer erläutern.

High-Tech Aquascaping oder Low-Tech Aquascaping?

Ob man sich für High-Tech Aquascaping oder Low-Tech Aquascaping entscheidet, hängt natürlich von den eigenen Wünschen ab. Zunächst einmal spielt dabei das Budget eine Rolle. Wer sich für High-Tech Aquascaping entscheidet, muss natürlich mit deutlich höheren Kosten rechnen. Dennoch sollte man auch die Vor- und Nachteile beider Varianten genauer betrachten. High-Tech Aquascaping umfasst alle Aquarien, für deren Betrieb ein hoher, technischer Aufwand notwendig ist. Meist spielt hier vor allem das Licht eine tragende Rolle: Ein ansprechend ausgeleuchtetes Aquarium mit unterschiedlichsten Pflanzen, die teilweise hohe Ansprüche stellen, erfordert eine umfassende Beleuchtung. Damit die Gestaltung vollends erblühen kann, muss beim High-Tech Aquascaping zudem auf eine ausreichende Versorgung mit CO2 geachtet werden. Außerdem sollte man hier zu einem reichhaltigen Bodengrund greifen, zudem regelmäßig angepasste Zugaben an Dünger – nur so ist es möglich, dass die Pflanzenvielfalt im Aquarium erhalten bleibt. Das Problem: High-Tech Aquascaping geht ins Geld. Hier muss mit hohen Kosten gerechnet werden, um dauerhaft ein schönes Ambiente erhalten zu können. Der Arbeitsaufwand und die möglichen Fehler, die man im Umgang mit komplizierten Pflanzen machen kann, sollte ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden.

Low-Tech Aquascaping ist die preisgünstigere Alternative. Im Rahmen dieser Gestaltungsmöglichkeit geht es darum, ein Aquarium ansprechend zu gestalten, ohne dabei hohe Kosten und einen immensen Arbeitsaufwand zu erzeugen. Dafür greift man vor allem auf eher anspruchslose Pflanzen zurück, die auch ohne regelmäßige Düngung gut auskommen. Außerdem genügt hier bereits eine weniger ausgefallene Form der Beleuchtung, was auch langfristig Kosten für Strom einspart. Aber auch an vielen anderen Stellen lässt sich im Aquascaping Aquarium Geld einsparen.

Welche Vorteile hat Low-Tech Aquascaping?

Die Vorteile des Low-Tech Aquascapings liegen klar auf der Hand. Neben deutlich geringeren Kosten ist auch der geringere Arbeitsaufwand ein echter Pluspunkt. Oft greifen die Aquascaper mit Low-Tech Ausrüstung auf ein minimalistisch gestaltetes Becken zurück. Dadurch vereinfacht sich die Beleuchtung und auch die Garnelen, Schnecken und Fische kommen im Aquascaping Aquarium hervorragend zur Geltung. Die Vorteile auf einen Blick:

  • Wenig aufwendige Beleuchtung: Für Low-Tech Aquascaping ist keine umfassende Beleuchtung notwendig, sodass Kosten bei Leuchtmitteln und Strom eingespart werden können

  • Einfache Pflanzen: Beim Low-Tech Aquascaping setzt man auf anspruchslose Pflanzen, die meist nur bei auftretenden Mangelerscheinungen gedüngt werden müssen

  • Günstiger Bodengrund: Für den Bodengrund genügen schon simple Materialien, die keine besonderen Anforderungen erfüllen müssen (z.B. Quarzsand, Basaltsplitt)

  • Geringe Kosten: Wer sich für Low-Tech Aquascaping entscheidet, kann schöne Landschaften mit minimalem Kosteneinsatz gestalten

Was muss beim Low-Tech Aquascaping beachtet werden?

Natürlich hat das Low-Tech Aquascaping nicht nur Vorteile, sondern auch einige Nachteile. Wer sich genauer mit dem Thema befasst, sollte daher auch diese Punkte genauer beleuchten. Der wohl markanteste Nachteil: Die mögliche Auswahl der Pflanzen ist sehr beschränkt. Viele Pflanzen benötigen eine ausgefallene Beleuchtung und regelmäßige Düngung, die nicht mit dem einfachen System des Low-Tech Aquascapings zu vereinbaren ist. In Frage kommen hier daher vor allem Moose, die auch in schwächer beleuchteten Becken gut gedeihen können. Alternativ kann das Aquascaping Aquarium mit Anubien und Farnen ergänzt werden, die als Aufsitzerpflanzen zwar nicht direkt in den Bodengrund eingegraben werden, dafür aber mit wenig Aufwand das Becken bereichern. Vor allem in Kombination mit Treibhölzern oder an Gesteinen befestigt kommen diese Pflanzen hervorragend zur Geltung. Auch Cryptocoryne sind mit wenig Licht und CO2 zufrieden und damit für das Low-Tech Aquascaping geeignet.

Die Bestandteile des Low-Tech Aquascapings

Low-Tech Aquascaping bietet auch bei geringem, finanziellen Aufwand die Möglichkeit, ein Aquarium ansprechend zu gestalten. Dabei spielen vor allem die eigenen Vorstellungen eine Rolle, aber auch die Anforderungen der Tiere sind von Relevanz. Aquascaping mit Garnelen stellt andere Erwartungen an den Aquascaper als Aquascaping bei denen Fische eingesetzt werden sollen.

  • Aquascaping Hardscape: Beim Hardscape spricht man von den harten Gestaltungsobjekten, die die Grundlage des Aquariums ausmachen. Meist sind es Steine und Wurzeln, die Rückzugsmöglichkeiten für die Garnelen, Schnecken und Fische bieten und gleichzeitig eine ansprechende Optik ermöglichen. Die Vielfalt an Steinsorten und Holzarten bietet hier eine kostengünstige Möglichkeit, auch das Low-Tech Aquascaping ansprechend umzusetzen.

  • Aquascaping Bodengrund: Für Low-Tech Aquascaping mit anspruchslosen Pflanzen genügt schon ein sehr einfacher Bodengrund, der nicht zwangsläufig viel Geld kosten muss. Viele Aquascaper greifen zu sehr feinen Steinen, Kies oder dekorativem Sand, der sich hervorragend eignet. Aber Achtung: Hier sind keinerlei Nährstoffe enthalten, sodass das Substrat im Vorfeld mit Dünger versetzt werden kann, oder es wird per Flüssigdünger nach Bedarf gedüngt.

  • Aquascaping Pflanzen: Wie bereits erwähnt, gibt es keine große Auswahl an Pflanzen, die für Low-Tech Aquascaping in Frage kommen. Dennoch lassen sich auch mit Moosen, Aufsitzerpflanzen (Farne und Anubien) oder Cryptocorynen ansprechende Welten im Aquascaping Aquarium formen.

  • Aquascaping Beleuchtung: Bei der Beleuchtung kommt es auch beim Low-Tech Aquascaping darauf an, welche Pflanzen im Aquarium sein sollen. Dabei sollte die Beleuchtungsdauer, die Beleuchtungsfarbe und der Abstand zwischen Lichtquelle und Wasseroberfläche auf die Bedürfnisse von Pflanzen und Tieren ausgerichtet sein.

Low-Budget Aquascaping – die ideale Wahl für Garnelen und Schnecken

Das sogenannte Low-Budget Aquascaping oder Low-Tech Aquascaping ist die ideale Grundlage für Aquaristik-Anfänger, die ihr Becken mit Schnecken und Garnelen bereichern möchten. Aquascaping bietet für Garnelenbecken zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, die sich in einem günstigen Kostenrahmen bewegen. Dazu sind Garnelen für Aquascaping-Aquarien auch deshalb ideal geeignet, da sie die Oberflächenb, wie Pflanzen, Steine und Wurzeln frei von Algen halten. Natürlich kann Aquascaping auch mit Fischen betrieben werden, wenn die Größe und Einrichtung des Beckens auf die Bedürfnisse der Tiere ausgerichtet sind. Achten Sie schon beim Kauf des Beckens darauf, dass sich das Aquarium für Aquascaping eignet. Aber auch ein bestehendes Becken kann mit wenigen Handgriffen in ein Aquascaping Paradies verwandelt werden. Lassen Sie sich von den zahlreichen Aquascaping Ideen inspirieren, die erfahrene Aquascaper für Sie bereithalten!

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  • Ein schönes Becken trotz wenig Technik

    Ich bin generell der Meinung "Weniger ist mehr" :) Finde diesen Artikel zum dem Thema echt passend. Man muss nicht viel Geld ausgeben um ein schönes Aquarium zu haben. Es reicht manchmal auch einfach Schlicht und ein wenig Kreativität. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag.